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Reinigung für 15€: Günstig oder am Ende teurer?

15€ pro Stunde klingt zunächst nach einem guten Angebot. Doch was bekommt man für diesen Preis tatsächlich?

15 € pro Stunde für eine Reinigung – wirklich günstig oder nur auf den ersten Blick?

15 € pro Stunde für eine Reinigungskraft? Solche Angebote findet man schnell im Internet, auf Kleinanzeigen oder über private Empfehlungen.

Auf den ersten Blick klingt das natürlich attraktiv. Warum eine professionelle Reinigung buchen, wenn jemand die Wohnung für 15 € pro Stunde sauber macht?

Die entscheidende Frage ist aber nicht nur:
„Was kostet die Stunde?“

Sondern:
„Was bekomme ich für mein Geld – und wer trägt das Risiko, wenn etwas schiefgeht?“

Gerade bei einer Endreinigung nach dem Auszug kann dieser Unterschied erheblich sein.

15 € pro Stunde sind nicht automatisch unseriös

Zunächst einmal: Eine günstige Reinigungskraft ist nicht automatisch schlecht oder illegal.

Es gibt durchaus Situationen, in denen eine private Reinigungskraft für einen niedrigen Preis sinnvoll sein kann – beispielsweise für regelmäßiges Staubsaugen, Wischen oder eine einfache Haushaltsreinigung.

Eine Wohnungsübergabe ist allerdings etwas anderes.

Bei einer normalen Unterhaltsreinigung geht es häufig darum, den Haushalt sauber zu halten.

Bei einer Endreinigung geht es darum, eine Wohnung nach dem Auszug möglichst übergabefertig zu hinterlassen.

Und genau hier steigen Aufwand, Anspruch und Risiko.

Eine Endreinigung ist nicht einfach „einmal sauber machen“

Eine leere Wohnung sieht auf den ersten Blick vielleicht einfacher aus als eine bewohnte.

In der Praxis ist das Gegenteil häufig der Fall.

Bei einer professionellen Endreinigung müssen unter anderem Böden, Türen, Zargen, Heizkörper, Fenster, Fensterrahmen, Küche, Bad, Armaturen, Schalter und viele weitere Oberflächen gründlich gereinigt werden.

Dazu kommen Verschmutzungen, die bei einer normalen Haushaltsreinigung oft gar nicht auftreten:

  • Kalk und hartnäckige Ablagerungen

  • Fett und eingebrannte Rückstände

  • Verschmutzungen an Fensterrahmen und Falzen

  • starke Verschmutzungen in Bad und WC

  • Klebereste oder andere Rückstände

  • verschmutzte Fugen und schwer erreichbare Bereiche

  • große Fensterflächen oder Glasabtrennungen

Und dabei geht es nicht nur darum, möglichst viel Schmutz zu entfernen.
Man muss auch wissen, was man nicht beschädigen darf.

Das Risiko bei einer Endreinigung ist deutlich höher

Eine Reinigungskraft arbeitet nicht einfach mit einem Lappen über jede Oberfläche.

In einer Wohnung können sehr unterschiedliche Materialien vorkommen:

Naturstein, Acryl, Edelstahl, lackierte Oberflächen, Holz, Glas, Kunststoff, beschichtete Armaturen oder empfindliche Böden.

Das Problem: Eine falsche Chemikalie, ein zu aggressiver Pad oder zu viel mechanischer Druck kann aus einer Verschmutzung schnell einen Schaden machen.

Ein Kalkreiniger, der auf einer geeigneten Oberfläche hervorragend funktioniert, kann auf einem empfindlichen Naturstein dauerhafte Schäden verursachen.
Ein zu grober Reinigungspad kann eine Oberfläche verkratzen.
Ein falsches Mittel kann eine Beschichtung angreifen.

Und bei einer Wohnungsübergabe kann daraus schnell eine ganz andere Größenordnung werden als der ursprüngliche Reinigungspreis.

Deshalb sollte man bei einer professionellen Endreinigung nicht nur fragen:
„Was kostet die Reinigung?“

Sondern auch:
„Ist das Unternehmen gegen solche Schäden versichert?“

Betriebshaftpflicht: Eine wichtige Frage an die Reinigungsfirma

Wenn Sie eine professionelle Reinigungsfirma beauftragen, fragen Sie ruhig nach der Betriebshaftpflichtversicherung.

Eine seriöse Firma sollte Ihnen erklären können, ob und in welchem Umfang Schäden abgesichert sind, die während der Ausführung entstehen können.

Das ist besonders bei einer Endreinigung relevant, weil hier mit professionellen Reinigungsmitteln, Geräten und teilweise auch aufwendigen Verfahren gearbeitet wird.

Eine private Reinigungskraft für 15 € pro Stunde und ein gewerbliches Unternehmen mit Betriebshaftpflicht, Rechnung und entsprechender Verantwortung sind deshalb nicht einfach dasselbe Produkt zu unterschiedlichen Preisen.

Sie kaufen nicht nur Arbeitszeit.

Sie kaufen auch eine bestimmte Form von Sicherheit.

Was passiert, wenn die Wohnung nicht abgenommen wird?

Das ist ein weiterer Punkt, der bei einer Endreinigung häufig unterschätzt wird.
Angenommen, die Reinigung ist abgeschlossen.
Die Wohnung wird vom Vermieter oder der Hausverwaltung kontrolliert.

Dann heißt es plötzlich:
„Das Fenster ist noch verschmutzt.“
Oder:
„Die Kalkablagerungen im Bad müssen noch entfernt werden.“
Oder:
„Die Küche wurde nicht gründlich genug gereinigt.“
Dann stellt sich die Frage:
Wer kommt zurück und erledigt die Nacharbeit?

Bei einer privaten Reinigungskraft kann die Antwort im schlimmsten Fall sehr einfach sein: niemand.
Bei einem professionellen Reinigungsunternehmen sollte dagegen klar geregelt sein, wie mit berechtigten Beanstandungen umgegangen wird.

Bei LISNI gehört deshalb eine 100% Abnahmegarantie zu unserem Anspruch: Sollte eine von uns gereinigte Fläche bei der Übergabe berechtigt beanstandet werden, kümmern wir uns um die entsprechende Nachbesserung.

Rechnung statt „100 € bar und fertig“

Ein weiterer Unterschied liegt in der Abwicklung.
Bei einem professionellen Unternehmen erhalten Sie eine ordentliche Rechnung.
Das ist nicht nur für Ihre Unterlagen interessant.
Eine Rechnung dokumentiert, wer die Leistung erbracht hat, was gemacht wurde und wie viel dafür berechnet wurde.
Und sie kann sogar einen steuerlichen Vorteil bringen.

Sie können 20 % der Reinigungskosten von Ihrer Einkommensteuer abziehen

Das ist einer der Punkte, die bei einer professionellen Reinigung gerne übersehen werden.

Bestimmte haushaltsnahe Dienstleistungen können nach § 35a EStG steuerlich begünstigt sein.

Bei haushaltsnahen Dienstleistungen beträgt die Steuerermäßigung 20 % der begünstigten Aufwendungen, bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 € pro Jahr. Reinigung der Wohnung zählt grundsätzlich zu den haushaltsnahen Dienstleistungen.

Das bedeutet ganz konkret:
Eine Rechnung über 300 € kann – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind und die gesamten 300 € als begünstigte Aufwendungen berücksichtigt werden können – eine Steuerermäßigung von bis zu 60 € bedeuten.
Bei 400 € wären es bis zu 80 €.
Bei 500 € wären es bis zu 100 €.

Das ist kein Rabatt auf der Rechnung. Die Steuerermäßigung wird bei der Einkommensteuer berücksichtigt und reduziert Ihre tatsächlich zu zahlende Einkommensteuer.

Wichtig: Für die Steuerermäßigung benötigen Sie eine Rechnung und müssen die Zahlung unbar, also beispielsweise per Überweisung, leisten. Barzahlungen reichen dafür nicht aus. Außerdem gelten die gesetzlichen Voraussetzungen und Höchstgrenzen.

Kurz gesagt: Eine professionelle Reinigung mit Rechnung kann am Ende weniger kosten, als der reine Rechnungsbetrag vermuten lässt.

Besonders bei der Wohnungsübergabe zählt nicht nur der Preis

Wenn Sie lediglich einmal pro Woche Ihre Wohnung saugen lassen möchten, kann ein günstiges Angebot vollkommen ausreichend sein.

Bei einer Endreinigung zur Wohnungsübergabe sieht die Situation anders aus.
Hier geht es häufig um eine einmalige Leistung zu einem festen Zeitpunkt. Die Wohnung soll sauber sein, wenn der Schlüssel übergeben wird.

Und wenn die Reinigung nicht ausreicht, kann das unnötigen Stress verursachen – gerade dann, wenn der Umzug ohnehin schon genug Arbeit verursacht.

Deshalb lohnt es sich, vor der Beauftragung nicht nur Preise zu vergleichen.
Vergleichen Sie auch:

  • Was ist enthalten?

  • Gibt es eine Rechnung?

  • Besteht eine Betriebshaftpflicht?

  • Wer haftet bei einem Schaden?

  • Was passiert bei einer berechtigten Beanstandung?

  • Und gibt es eine Nachbesserungsgarantie?

Häufige Fragen zur günstigen Reinigung

Sind 15 € pro Stunde für eine Reinigung legal?

Ein niedriger Preis allein sagt nichts darüber aus, ob eine Tätigkeit legal oder illegal ist. Entscheidend sind unter anderem die konkrete Beschäftigungsform, Anmeldung, Abgaben und weitere rechtliche Voraussetzungen.

Kann ich eine professionelle Reinigung von der Steuer absetzen?

Unter den Voraussetzungen des § 35a EStG können haushaltsnahe Dienstleistungen mit 20 % der begünstigten Aufwendungen, bis maximal 4.000 € Steuerermäßigung pro Jahr, berücksichtigt werden. Für die Begünstigung benötigen Sie unter anderem eine Rechnung und müssen per Überweisung oder auf andere zulässige unbare Weise bezahlen.

Gilt das auch für eine Endreinigung nach dem Umzug?

Das hängt vom konkreten Fall und insbesondere davon ab, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine haushaltsnahe Dienstleistung erfüllt sind. Die steuerliche Behandlung sollte im Zweifel mit dem Steuerberater oder Finanzamt geklärt werden.

Warum ist eine Betriebshaftpflicht bei einer Reinigung wichtig?

Bei einer Endreinigung können durch falsche Reinigungsmittel, mechanische Einwirkung oder andere Fehler Sachschäden entstehen. Eine Betriebshaftpflicht kann solche betrieblich verursachten Schäden – abhängig vom konkreten Versicherungsvertrag – absichern.

Was sollte ich bei einer Endreinigung besonders beachten?

Achten Sie nicht nur auf den Preis. Fragen Sie nach dem Leistungsumfang, der Rechnung, der Betriebshaftpflicht und dem Umgang mit berechtigten Beanstandungen.

Was ist wichtiger: ein niedriger Preis oder eine Abnahmegarantie?

Bei einer Wohnungsübergabe kann eine klare Regelung zur Nachbesserung sehr wertvoll sein. Denn entscheidend ist nicht nur, dass jemand die Wohnung einmal gereinigt hat, sondern dass berechtigte Beanstandungen anschließend auch gelöst werden.

Wann lohnt sich eine günstige Reinigungskraft?

Eine günstige Reinigungskraft kann für einfache und regelmäßige Arbeiten durchaus eine gute Lösung sein.
Zum Beispiel:

  • regelmäßiges Staubsaugen

  • Boden wischen

  • Staubwischen

  • einfache Badreinigung

  • allgemeine Haushaltsreinigung

Für eine anspruchsvolle Endreinigung nach einem Umzug sollten Sie dagegen genauer hinschauen.

Denn hier geht es nicht nur um die Frage:
„Wer kann am billigsten putzen?“
Sondern:
„Wer kann die Wohnung fachgerecht reinigen und steht auch dafür ein?“

Was kostet eine professionelle Endreinigung?

Einen seriösen Festpreis kann man nicht allein anhand des Stundensatzes bestimmen.

Wohnfläche, Zustand der Wohnung, Anzahl und Größe der Fenster, Küche, Badezimmer, Verschmutzungsgrad und zusätzliche Arbeiten können den Aufwand erheblich verändern.

Deshalb sollte ein seriöses Angebot möglichst auf den tatsächlichen Anforderungen der Wohnung basieren.

Bei LISNI konzentrieren wir uns auf genau diesen Bereich:

Endreinigung zur Wohnungsübergabe.

Wir kommen nicht einfach mit einem pauschalen „15-€-pro-Stunde“-Versprechen.
Wir schauen uns an, was tatsächlich gemacht werden muss, und kalkulieren die Reinigung entsprechend.

Fazit: 15 € sind nicht automatisch günstig

Ein niedriger Stundenpreis kann auf den ersten Blick attraktiv sein.

Bei einer Wohnungsübergabe sollte man aber nicht vergessen, dass eine Endreinigung eine deutlich anspruchsvollere und risikoreichere Arbeit ist als eine einfache Haushaltsreinigung.

Es geht um empfindliche Oberflächen, hartnäckige Verschmutzungen, Zeitdruck und letztlich darum, dass die Wohnung bei der Übergabe einen guten Eindruck macht.
Deshalb lohnt es sich, vor der Beauftragung ein paar einfache Fragen zu stellen:

Gibt es eine Rechnung?
Besteht eine Betriebshaftpflicht?
Was passiert bei einem Schaden?
Wer übernimmt eine berechtigte Nachbesserung?
Und was ist tatsächlich im Preis enthalten?

Wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich ein Angebot wesentlich besser beurteilen als anhand des Stundenpreises allein.

Denn bei einer Wohnungsübergabe ist die billigste Reinigung nicht automatisch die günstigste Lösung.

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Professionelle Endreinigung mit LISNI

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Sie ziehen bald aus? Wir kümmern uns um die gründliche Reinigung – Sie konzentrieren sich auf Ihren Umzug.

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